Spezifische Ergiebigkeit: ursprünglich, vor der Behandlung und nach der AirShock-Behandlung Horizontales Balkendiagramm. Ursprünglich laut Bauzustand: 1.0 Kubikmeter pro Stunde pro Meter. Vor der Behandlung: 0.03. Nach der AirShock-Behandlung: zwischen 0.93 und 1.05. Ursprünglich (Bauzustand) 1.0 Vor der Behandlung 0.03 Nach AirShock® 0.93–1.05 m³/h/m

Spezifische Ergiebigkeit per Stufenversuch. Aus dem dokumentierten Behandlungsarchiv von Flow Industries. Das hellere Segment zeigt den Bereich zwischen den beiden Messungen nach der Behandlung.

Das Problem

Als dieser Brunnen gebaut wurde, lieferte er eine spezifische Ergiebigkeit von 1.0 m³/h pro Meter Absenkung. Als der Betreiber Hilfe suchte, brachte er 0.03 m³/h/m — drei Prozent seiner ursprünglichen Leistung. Um 5.4 m³/h zu fördern, waren fast zehn Meter Absenkung nötig, wo früher ein Meter gereicht hatte.

Ein Verlust von 97 % der spezifischen Ergiebigkeit ist kein versiegender Grundwasserleiter. Es ist ein Brunnen, dessen Filter, Kiesschüttung und brunnennahe Zone sich schrittweise mit mineralischer Inkrustation und Biofouling verschlossen haben — ein hydraulischer Engpass, kein Wassermangel. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn Brunnen in diesem Zustand werden routinemäßig abgeschrieben und ersetzt.

Die Behandlung

Ein AirShock®-Impulsgenerator wurde mit der Schlauchtrommel in die Filterstrecke eingebaut und in kontrollierten Abschnitten durch die verstopfte Zone gearbeitet. Die Druckimpulse und pulsierenden Gasblasen bewegten das Wasser in beiden Richtungen durch die Filteröffnungen, die Kiesschüttung und die Formationsfläche — sie brachen die über Jahre gewachsene Inkrustation mechanisch auf und trugen das gelöste Material zur Entfernung in den Brunnen.

AirShock® Impulsgenerator und hydraulische Schlauchtrommel, auf einem Lkw montiert.
Das komplette AirShock®-System — Impulsgenerator, Schlauchtrommel und Hydraulikaggregat.

Das Ergebnis

Stufenversuche vor und nach der Behandlung:

Spezifische Ergiebigkeit (m³/h/m) Absenkung bei Versuchsrate
Ursprünglich, laut Bauzustand1.07.0 m bei 7 m³/h
Vor der Behandlung0.039.5 m bei 0.3 m³/h
Nach AirShock®0.93–1.055.81 m bei 5.4 m³/h

Der Brunnen erreichte wieder 93–105 % seiner ursprünglichen spezifischen Ergiebigkeit laut Bauzustand — von einem Verlust von 97 % zurück auf im Wesentlichen die Leistung am Tag seiner Inbetriebnahme. Die beiden Messungen nach der Behandlung schließen den ursprünglichen Wert ein, deshalb ist die ehrliche Aussage ein Wiederherstellungsbereich und keine Einzelzahl. Dass der Brunnen überhaupt sein ursprüngliches Bauniveau erreichte, ist bemerkenswert: Die Impulsbehandlung scheint auch den seit dem Bau vorhandenen Bohrschaden beseitigt zu haben.

Warum das wichtig ist

Die wirtschaftliche Frage, die dieser Fall beantwortet: Wann ist ein Brunnen tot? Dieser war es, nach jedem herkömmlichen Maßstab — 3 % der ursprünglichen Leistung liegt tief im Bereich "Ersatzbrunnen bohren", zum Vielfachen der Kosten einer Regenerierung. Die Stufenversuchsdaten vor/nach zeigen, was der herkömmliche Maßstab übersieht: Wenn das Wasser noch in der Formation ist und der Verlust hydraulisch ist, kann der Brunnen zurückkommen.

Das ehrliche Gegenstück: Nicht jeder Brunnen in diesem Zustand erholt sich. Das Ergebnis hängt davon ab, was den Verlust tatsächlich verursacht — deshalb beginnt jede Empfehlung mit den Bauunterlagen des Brunnens, seiner Testhistorie und seinen Symptomen, nicht mit einem Versprechen.

Die Ergebnisse hängen vom Brunnenausbau, der Geologie, Grad und Art der Verstopfung und der korrekten Systemkonfiguration ab.

Aus dem dokumentierten Behandlungsarchiv von Flow Industries. Vollständige Behandlungs- und Pumpversuchsunterlagen im Archiv.

Haben Sie einen Brunnen, den alle für erledigt halten? Senden Sie uns die ursprünglichen Fertigstellungsdaten und den letzten Pumpversuch — Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung, ob er wiederhergestellt werden kann.

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